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16.11.17

Wolves siegen gegen den TSV Nürnberg

Die Rugby-Mannschaft des TV 48 Coburg setzt sich mit 20:15 gegen den TSV Nürnberg II durch. Sie rehabilitiert sich nach der 7:60-Pleite in Bamberg.

Coburg – Das Rugby-Team des TV 48 Coburg hat am vergangenen Samstag mit Spielwitz und Kampfstärke das erste Heimspiel der Verbandsligasaison 2017/18 mit 20:15 gegen den Liga-Neuling TSV Nürnberg II gewonnen. Es zeigte damit die von ihrem Coach Franz Josef Roth erwartete Trotzreaktion nach der 7:60-Niederlage beim FC Eintracht Bamberg.
Bei regennassem Novemberwetter und sehr schwierigen Platzverhältnissen entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Die Coburger hatten den besseren Start und erhielten bereits in der 3. Spielminute wegen Abseits der Nürnberger einen Strafkick erhalten, den der malaysische Verbinder der Coburg Wolves nicht zur Führung durch die Malfeldstangen kicken konnte. Doch Coburg setzte nach und ging mit 5:0 in Front, als Kapitän Emanuel Bauer in der 5. Spielminute zum ersten Versuch direkt unter den Malstangen des Gegners einlief. Der Erhöhungskick zum möglichen 7:0 wurde wegen fehlerhaftem Anlaufen des Verbinders vom Schiedsrichter nicht gegeben.

Erneut Verletzungspech

In der 7. Spielminute ereilte die Heimmannschaft erneut das Verletzungspech. Der robuste Hakler Tim Culmbacher musste wegen einer Schulterprellung das Spielfeld verlassen und wurde durch Maximilian Grosch ersetzt. Die Coburger dominierten in der Folge trotzdem das Spielgeschehen und gingen mit 12:0 in Führung.
Dem TSV Nürnberg gelang es auch in den nächsten zwölf Minuten nicht, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Der Druck der Coburger war einfach zu groß, die fast alle Gedränge gewannen. Auch die Gasse- Einwürfe funktionierten sehr gut. Das TV-48-Team lag zur Pause mit 17:0 vorne.

In der zweiten Halbzeit sah es so aus, als würde sich das Blatt wenden. Gleich nach fünf Minuten musste der Coburger Kapitän Emanuel Bauer mit einer kleinen Platzwunde an der linken Augenbraue verletzt vom Feld und wurde durch Thomas Geckel ersetzt. Als Eduard Bondarenko nach unerlaubtem Hochhalten eines Gegners eine zehnminütige Strafe kassierte, gelang den Nürnbergern in der 50. Minute der Anschluss zum 17:5.

Jetzt dominierten plötzlich die Nürnberger Rugbyspieler die Partie. Mit zwei Versuchen in der 62. und in der 65. Spielminute gelang es dem TSV, auf 17:15 zu verkürzen. Alles deutete darauf hin, dass Coburg das Match noch verlieren würde.

Die zweite Luft

In dieser Phase mussten die Coburger Angriff auf Angriff der Gäste verteidigen und alle 15 Spieler kämpften wie die Wölfe. Nach einem vom Schiedsrichter in der 71. Spielminute nicht gegebenen Versuch des kompakten Erste-Reihe-Stürmers Erik Rösner erhielt dieser wegen Meckerns eine Zeitstrafe, sodass die Coburger die restlichen neun Minuten in Unterzahl überstehen musste. Die Rugby-Spieler des TV 48 bekamen allerdings am Schluss die zweite Luft. Sie drängten die Nürnberger wieder in die eigene Hälfte zurück. Durch eine Abseitsstellung der Gäste direkt vor deren Malstangen konnte der TV 48 mit dem erfolgreichen Strafkick des Verbinders Abdul Latiff die Führung in der 78. Minute auf 20:15 ausbauen.

Fazit: Bei widrigen Witterungsverhältnissen haben beide Teams den Zuschauern ein gutes und wirklich spannendes Rugby-Verbandsligaspiel geboten. Das Auslassen guter Chancen und erneutes Verletzungspech haben der Rugby-Mannschaft des TV 48 fast den Sieg gekostet. Jetzt heißt es, sich zu regenerieren und auf das Auswärtsspiel bei der Bayreuther Turnerschaft vorzubereiten, das am kommenden Samstag stattfinden wird.

 

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